I lost my voice

Los geht es mit meinem ersten Blog Eintrag. Seit ich denken kann, habe ich ein unstillbares Bedürfnis mich dieser Welt mitzuteilen und ungefragt meine Meinung den Leuten aufzudrücken. Wie jedes Talent oder jede Qualität hat das seine Licht und Schattenseiten. Die Kunst im Leben ist es, beide Seiten zu akzeptieren und ins Leben zu integrieren und nicht in Extreme abzutriften. Aktuell hat mir mein Redebedürfnis eine Art Schweigekloster eingebracht, was ich witzigerweise eh schon einmal ausprobieren wollte. Letzten Donnerstag fing es mit einem Hustens an, der genau dann begann, als ich mehrere Termine zugesagt hatte, die mir eigentlich energetisch schon nicht mehr in den Kram passten. Das ist klassisch für das Halschakra, wenn du deine Wahrheit nicht aussprichst, blockiert sich dieser Bereich. Freitag nahm ich dann spontan eine Anfrage meiner Freundin an, mit ihr auf ein Konzert zu gehen, da ich mal wieder dringend etwas anderes machen wollte, als mich den ganzen Tag mit Körper, Geist und Seele und Yogaunterrichtsplanung zu befassen. Soweit so gut, es war sehr schön und ich hätte vernünftigerweise 22:30 Uhr nach Hause gehen können, um mich auszuruhen. Meine Freundin wollte noch zu einer Ausstellungseröffnung, ich sagte erst sehr selbstbewusst, dass ich kein Bock auf small Talk habe. Dann hat mich aber mein wieder Ego geschnappt und mir gesagt “komm schon, sie freut sich doch bestimmt und ein bisschen geht noch. Mal wieder Leute treffen…” Und schwuppdiwupp zwei Stunden später und unglaublich viel philosophisches Blabla danach ( es waren zwei sehr angenehme Menschen und gar nicht Small Talk like) hatte ich ein Halschakra, dass mich förmlich anschrie “einfach mal Klappe halten und bleib bei deiner Wahrheit!”. Seit zwei Tagen habe ich nun keine Stimme. Gestern habe ich noch voller Verzweiflung 2 Heilmeditationen, Halschakra Massage und 1000 Löffel Honig in mich eingeflößt, um schnell wieder funktionsfähig zu sein (als Yogalehrerin richtig blöd), heute habe ich beschlossen es sein zu lassen und ich und auch mein Mann 😆 sind irgendwie ganz nett beeindruckt, welchen positiven Effekt ein solcher naja Schattenmoment auch haben kann. Nämlich einfach mal gezwungen zu sein, in Ruhe zu zuhören und zu überlegen, ob es immer notwendig ist, seinen Senf zu allem abzugeben ( denn in dem Fall ist es sehr aufwändig). Seiner Familie zuzuhören, ausreden zu lassen, die Kinder in ihrer Ausdrucksweise zu beobachten (welch eine Hingabe doch in ihnen steckt!) und einfach mal die anderen zu Wort kommen lassen. In dem Sinne danke liebes Universum, für mal wieder eine Lektion in Sachen -hör auf deine innere Stimme-. PS: trotzdem hätte ich gern demnächst meine Stimme zurück 😬 bitte, danke 🙏

Übungen für ein ausgeglichenes Halschakra

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s